Allelfrequenz Calculator
Die Summe der Allelfrequenzen ist 1.
Formula first
Overview
Diese grundlegende Gleichung stellt die Gesamtfrequenz zweier Allele für einen einzelnen Genort innerhalb einer Population dar. Sie legt fest, dass die Summe der Anteile des dominanten Allels (p) und des rezessiven Allels (q) immer 1 betragen muss und somit 100 Prozent des Genpools repräsentiert.
Symbols
Variables
p = Dom. Allele Freq, q = Rec. Allele Freq
Apply it well
When To Use
When to use: Wende diese Formel an, wenn du eine Population mit genau zwei Allelen für ein bestimmtes Merkmal analysierst. Sie wird als erster Schritt in Hardy-Weinberg-Berechnungen genutzt, um die Verteilung der Allele zu bestimmen, bevor die Genotypfrequenzen berechnet werden.
Why it matters: Diese Beziehung ermöglicht es Biologen, evolutionäre Veränderungen zu verfolgen. Wenn sich die Summe von p und q über Generationen verschiebt, weist das darauf hin, dass Kräfte wie natürliche Selektion oder genetische Drift auf die Population wirken. Sie liefert eine mathematische Grundlage für das Studium der Populationsgenetik.
Avoid these traps
Common Mistakes
- p- und q-Bezeichnungen verwechseln.
- 70 statt 0,7 verwenden.
- Auf Systeme mit mehr als zwei Allelen anwenden (das funktioniert nur bei Zwei-Allel-Systemen).
- Vergessen, dass dies eine Definition und keine zu überprüfende Berechnung ist.
One free problem
Practice Problem
In einer Population von Fruchtfliegen wurde die Frequenz des dominanten Allels für normale Flügelform (p) mit 0,70 bestimmt. Berechne die Frequenz des rezessiven Allels für verkümmerte Flügel (q).
Hint: Subtrahiere die bekannte Frequenz des dominanten Allels von der Gesamtfrequenz der Population von 1.
The full worked solution stays in the interactive walkthrough.
References
Sources
- Wikipedia: Hardy-Weinberg principle
- Campbell Biology
- Essentials of Genetics by Klug, Cummings, Spencer, Palladino
- Campbell Biology (11th Edition)
- Wikipedia: Allele frequency
- Campbell Biology by Lisa A. Urry, Michael L. Cain, Steven A. Wasserman, Peter V. Minorsky, and Rebecca B. Orr
- Principles of Population Genetics by Daniel L. Hartl and Andrew G. Clark
- Hardy-Weinberg principle (Wikipedia article)